Culture Beat

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Biografie

Wie oft haben wir alle zu Tracks wie "Mr. Vain", "Anything" oder "Got To Get It" von Culture Beat getanzt? Culture Beats Besonderheit ist eng verbunden mit der Geschichte der deutschen Dance-Musik. Anfang 1989 verursachte die Gruppe beachtliche Bewegung in den deutschen und britischen Charts mit "Erdebeermund". Weitere Hits wie "I Like You" und "Tell Me That You Wait" aus dem Album "Horizon" folgten.

Dann wurde im Jahr 1993 "Serenity" veröffentlicht und Culture Beat gewann mehr oder weniger jeden Dance- und Musik-Titel, den es in diesem Jahr in Deutschland zu holen gab. Neben anderen Trophäen wurde 1993 Torsten Fenslau als "Produzent des Jahres" mit dem Echo Preis ausgezeichnet, der höchsten deutschen Musikauszeichnung, und Culture Beat mit dem Echo für "Erfolgreichstes deutsches Album im Ausland".
Die Single "Mr. Vain" erreichte Platz 1 in 12 verschiedenen Ländern, einschließlich 9 Wochen in Deutschland und 4 Wochen in Großbritannien (UK). Auch stieg der Track in die Top 20 der US Billboard Charts ein. Insgesamt wurden 4,5 Millionen Kopien der Single weltweit verkauft; das Album erzielte Verkäufe von über 1,5 Millionen.
Ende 1993 wurde der Erfolg der Gruppe überschattet vom tragischen Tod der Gründers und Produzenten Torsten Fenslau. Die Frage, ob auf Grund dieser Umstände es weitere Alben von Cluture Beat geben könnte, wurde schnell von Frank Fenslauf beantwortet, welcher schwor die Geschäfte zu übernehmen und in die Fußstapfen seines Bruders zu treten. Er hielt sein Versprechen und musste definitv den Erwartungen gerecht werden.

Zwei Jahre verstrichen und "Inside Out" war bereit am Markt einzuschlagen, vor allem weil ein neues musikalisches Zeitalter für Culture Beat anbrach. Die Trance-Elemente, Jay Supremes Raps und die bittersüße Stimme von Tania Evans wurden deutlich in den Vordergrund gestellt ohne die musikalische, tanzbare Qualität zu verlieren; am eindeutigsten veranschaulicht and der emotionalen ersten Single "Inside Out".
Qualität und Originalität waren die ganzen Jahre durchweg Culture Beats Markenzeichen, was am neuen Album offensichtlich zu erkennen war. Für die Produzierung von "Inside Out" wählte Frank Fenslau einen Ansatz, welcher in der deutschen Danceszene als unorthodox erachtet wird, jedoch völlig normal für Großbritannien (UK) und den USA ist. Das Album wurde nicht nur von einer Person produziert, sondern bei fünf unterschiedlichen Produktionsteams (Peter Gräber/Frank Bülow, Perky Park, Cyborg, Doug Laurent, R.U.T.). Jeder Track hat seinen eigenen und speziellen Charakter und es gibt kaum ein Dance-Album welches mit seiner abwechsunglsreichen Art vergleichbar ist.

Im Februar 1998 wurde die Single "Pay No Mind" in den Niederlanden und Deutschland veröffentlicht. "Pay No Mind" war die erste Single zusammen mit Kim Sanders (Tania Evans und Jay Supreme haben den Act für Solokarrieren verlassen). Kim Sanders hatte in Deutschland einen Solohit mit "Show Me" gehabt und trat auch als Background-Sängerin für die Frankfurt Connection (Jam & Spoon etc.) auf. Und es gab das Steven Levis Projekt mit "Out Of My Mind", ausgeübt von Kim Sanders und Mosie Katzmann (Textwriter für fast jedes deutsche Projekt). Diese Single war die erste Vorveröffentlichung des fünften Culture Beat Albums mit dem Namen "Metamorphosis", welches im Sommer 1998 veröffentlicht wurde.
Im März 1998 veröffentlichten sie eine 12" mit dem Titel "Cherry Lips", Feat. Jo Van Nelsen. Im Mai 1998 wurde die zweite Single "Rendez-Vous" aus dem 5. Album "Metamorphosis" veröffentlicht. Vom geringen Tempo her hattte sie denselben Stil wie "Pay No Mind". "You Belong" wurde im November 1998 veröffentlicht, die dritte Single des neuen Albums. "Pay No Mind" und "Rendez-Vous" brachten Culture Beat nicht den erhofften Erfolg.

Im Juli 2000 wurde ein "2000"-Remix von "Mr. Vain" veröffentlicht. 2001 war Culture Beat zurück mit einer neuen Sängerin namens Jacky Sangster und ihrem neuen Album "Obsession". Es enthält 14 Tracks und die erste Single "Insanity", welche widerum 7 Tracks inklusive Remixes von Tom Novy und Kay Cee enthält. Sie wurde im Mai 2001 auf Vinyl und Juli 2001 auf CD veröffentlicht und erreichte Platz 1 in Israel.
Culture Beat veröffentlichte die 12" "Mr. Vain Recall" im April 2003 und die Maxi-Single im Juni 2003.

Eine Greatest Hits Album wurde veröffentlicht und es wurde bekannt gegeben, dass neues Material mit der neuen Sängerin aufgenommen wird. Culture Beat veröffentlichte keinen weiteren Hit, die geplante Single "Can't Go On Like This (No No)" wurde 2004 vom Label fallen gelassen. Dennoch, bevor die Single fallen gelassen wurde, stieg sie in die Top 20 Hit der deutschen Dance Charts ein. Culture Beat verkauften über zehn Millionen Alben und Singles weltweit.

Hits & Audio

Titel Jahr Chart Position Abspielen
Der Erdbeermund
1989 UK #, DE #11

Mr. Vain
1993 UK #1, US #17, DE #1, AT #1, CH #1, NL #1
Got To Get It
1993 UK #4, DE #4, AT #7, CH #7, NL #2
Anything 1993 UK #5, DE #4, AT #3, CH #7, NL #4

World In Your Hands
1993 UK #20, DE #18, AT #20, CH #29, NL #10
Inside Out
1995 UK #32, DE #5, AT #10, CH #11, NL #28
Crying In The Rain
1996 UK #29, DE #8, AT #14, CH #16
Take Me Away
1996 UK #52, DE #26, AT #39, CH #33
Mr. Vain Recall
2003 UK #51, DE #7, AT #8, CH #46

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Show Details

  • Dauer: 30 min.
  • Typ: half-playback
  • Personen auf der Bühne: 4 Personen
  • Bemerkungen:

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